Vorwort: Wie große Zyklen die Geschichte beeinflussen

Vorwort

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Die Idee, dass große Zyklen das menschliche Handeln beeinflussen, ist nicht neu. Sie hat schon immer einige Forscher, Philosophen und Historiker verführt, darunter vor allem Platon. Aber bis heute konnte kein hinreichend überzeugender Beweis erbracht werden. In diesem Buch geht es nicht darum, einen endgültigen Beweis zu erbringen (denn das Thema macht es einem nicht leicht), sondern eine breitere Vision der Modelle zu präsentieren, die von unseren Vorgängern in der Erforschung der Zyklen, den Historikern Oswald Spengler und Arnold Toynbee, vorgeschlagen wurden, die sich auf die Bewegungen der Zivilisationen konzentrierten.

Die historischen Zyklen werden uns zu der grundlegenden Idee dieses Buches führen: die Existenz eines großen kosmischen Zyklus, der den menschlichen Geist in seinen wichtigsten Ausrichtungen bestimmt.

Wir werden dann versuchen, mit Hilfe unseres Interpretationsrasters und durch sorgfältige Lektüre einiger antiker Texte zu zeigen, dass diese Idee bereits in sehr fernen Zeiten bekannt war.